Rundum-Info/FAQ

  

abiword_grossWichtige Infos für  BEWERBUNG und DURCHFÜHRUNG des AUVA-CoPilotenTraining an Ihrer Schule. Geeignet vorrangig für Kinder  der DRITTE Schulstufe.

Die Teilnahme von ELTERN ALLER SCHULSTUFEN ist ausdrücklich erwünscht. 

Die nachfolgenden  Informationen sollen gewährleisten, dass die von den Initiatoren und Partnern in das Projekt investierten Mittel nachhaltig und sinnvoll – im besten Interesse aller SchülerInnen – verwendet und Schulen wie Eltern umfassend über das CoPilotenTraining informiert werden..




Für wen ist das CoPilotenTraining gedacht?

Im Grunde ist es für die ELTERN konzipiert.

Diese sind als FahrzeuglenkerInnen wie auch als Obsorgeverpflichtete, per Gesetz aber auch moralisch verpflichtet ihr(e) Kinder bestmöglich im Auto zu schützen.
Wir zeigen zwar den Kindern der 3. Schulstufe warum man sich IMMER anschnallen muss und wie man das RICHTIG macht. Sehen und verstehen sollen es aber nicht nur die Kinder, sondern möglichst alle Eltern.

Daher ist es uns sehr wichtig, dass sich möglichst viele Eltern, gerne aber auch Großeltern oder andere „Transporteure“ rund zwei Stunden Zeit nehmen um in der Schule etwas zu lernen was sie vielfach noch nicht, oder noch nicht so genau gewusst haben.

Für welche SchülerInnen/Schulstufen ist das Programm geeignet?

Das CoPilotenTraining ist vorrangig für SchülerInnen der 3. Schulstufe konzipiert.

Schulen mit einer ungeraden Anzahl an dritten Klassen können EINE 2. Klasse nominieren um die dann noch offene Unterrichtseinheit zu füllen.

Kleinschulen und/oder Schulen mit schulstufenübergreifenden Klassen können in die Bewerbung alle Schulstufen miteinbeziehen.

Wie viele Klassen können mindestens/höchstens pro Schule teilnehmen?

  • Mindestens:         2 Klassen pro Schule ( = 1 Einsatztag mit zwei Lehreinheiten)
  • Höchstens:          4 Klassen pro Schule (= 2 Einsatztage mit insg. 4 Lehreinheiten)

Einklassig geführte Kleinschulen können sich mit einer benachbarten Schule gemeinsam bewerben, um die Teilnahmebedingung von mindestens 2 Klassen bzw. 2 Trainingseinheiten zu erfüllen. In diesem Fall muss es einen GEMEINSAMEN  Trainingsort geben.

Warum dürfen die anderen Schulstufen nicht teilnehmen? Für die wäre es ja genauso wichtig!

Kinder der Primärstufe (1.+2. Schulstufe) sind unserer Erfahrung nach in der Regel noch zu jung um die auch für Erwachsenen oftmals schwer verständlichen physikalischen und medizinischen Aspekte zu erfassen. Auch fällt es den Kleinen oftmals schwer sich zwei Stunden auf ein Thema zu konzentrieren.

Bei den Schülern der vierten Schulstufe sind doch einige bereits über einen Meter fünfzig groß, weshalb alle Aussagen zur Verwendung von Kinderrückhaltesystemen als nicht interessant wahrgenommen werden.

Da es letztlich nicht darum geht alle Kinder, sondern alle Eltern zu erreichen, sind zwei bis vier Einheiten an ein bis zwei Tagen vollkommen ausreichend um das Thema „Angurten und Kindersicherung“ der eigentlichen Zielgruppe näher zu bringen.

Kosten der Teilnahme

Das AUVA-CoPilotenTraining wird für die SchülerInnen und Schulen kostenfrei durchgeführt.

Wann und wo wird das CoPilotenTraining durchgeführt?

Der Durchführungszeitraum erstreckt sich jeweils von September bis Dezember eines Jahres.

Die Durchführung erfolgt direkt in der Schule, vorzugsweise im Turnsaal, wo genügend Raum für ein bewegungsorientiertes Demonstrieren und Lernen möglich ist.

Wie lange dauert das CoPilotenTraining?

Das CoPilotenTraining dauert pro Klasse 2 x 50 Minuten (= 2 Schulstunden). In dieser Zeit muss zumindest eine verantwortliche Person der Schule (LehrerIn), welche die Kinder namentlich kennt, anwesend sein.

Sollen mehr als zwei DRITTE Klassen einer Schule am CoPilotenTraining teilnehmen, so wird am darauffolgenden Tag ein zweiter Trainingstag eingeplant. Maximum: 2 Trainingstage pro Schule.

Was müssen die Schulklassen mitbringen?

Hausschuhe an den Füßen und pro Kind die eigene Jacke aus der Garderobe.

Was müssen die teilnehmenden Eltern wissen?

  • Die Eltern müssen wissen, WANN sie WO sein müssen. Für die Information der Eltern stellen wir den Schulen eine Vorlage zur Verfügung die die Schule bitte allen Eltern zur Verfügung stellt.
  • Die Eltern brauchen für das Betreten des Turnsaals Hausschuhe, weil ein Betreten mit Straßenschuhen u.a. aus hygienischen Gründen nicht zulässig ist.
  • Die Eltern brauchen allenfalls ein Leitsystem aus Bildern damit sie den Weg in den Turnsaal finden und auch wissen wo sie ihre Oberbekleidung aufhängen können.
  • Der Turnsaal ist handyfreie Zone. Alle Mobiltelefone müssen zumindest stumm geschaltet werden.
  • Hunde können leider nicht mitgebracht werden.
  • Kleinkinder sind uns immer willkommen.
  • Der Unterricht beginnt pünktlich. Ein Zu-Spät-Kommen kann aus Rücksicht auf die Aufmerksamkeit der Kinder kaum toleriert werden. Auch ein vorzeitiges Verlassen der Veranstaltung ist nur in dringenden Ausnahmefällen statthaft.
  • Das Fotografieren und Filmen ist alleine zum Schutz der Persönlichkeitsrechte von Kindern, PädagogInnen aber auch der Trainer NICHT zulässig.

Typischer Tagesablauf

60 Minuten VOR dem Beginn der ersten Einheit muss der beigestellte Raum für den Aufbau zugänglich sein.

Möglichst rasch nach dem Unterrichtsbeginn muss die Klasse der ersten Einheit mit Hausschuhen und Jacke beim Turnsaal ankommen.

Ob eine kurze Pause während der zwei Unterrichtseinheiten notwendig ist, klären die Trainer mit der Lehrkraft individuell.

Nach zwei Unterrichtseinheiten und einer kurzen Pause wird pünktlich mit der zweiten Einheit begonnen.

Nach dem Ende der zweiten Einheit (etwa gegen Mittag) brauchen die Trainer noch rund 40 Minuten um das Material wieder aus dem Turnsaal zu schaffen.

Was muss die Schule tun?

Vor dem Veranstaltungstag:

  1. Zeitgerechte Aussendung der Elterneinladung an ALLE Eltern der Schule (Einladungsvordrucke kommen ebenso wie Plakate per Post).
    Bereitstellung von Garderobe, ev. Sitzgelegenheiten für die teilnehmenden Eltern

 

Am Veranstaltungstag:

  1. Für das Einbringen, wie auch für das Heraustragen unseres Equipements braucht unser Trainer zwei HelferInnen,
  2. Turnsaal (oder ähnlich großen Raum) bereitstellen (mind. 60 Minuten vor Beginn des CoPilotenTrainings und bis zu 40 min. nach Ende des Trainings)
  3. Mindestens ein Stromanschluss (230 V, 16 A) muss im Turnsaal vorhanden sein.
  4. Das kostenfreie und StVO-konforme  Parken/Abstellen eines Anhängers mit PKW-Zugfahrzeug bei der Schule, möglichst nahe dem Zugang zum Turnsaal, muss gesichert sein.
  5. Weitergabe des erlernten Wissens durch die SchülerInnen der dritten Klassen, an alle anderen Klassen an der Schule. Das beinhaltet mindestens das Abspielen des Projekt-Videos, die kurze Erklärung wie man sich richtig im Auto anschnallt und die Ausgabe der „Bordkarte“ (wird ebenfalls per Post von der AUVA beigestellt) an alle Schüler und SchülerInnen der Schule.
  6. Bei zweitägigen Veranstaltungen soll eine sichere Abstellmöglichkeit für das Material (z.B. Arztzimmer, separater Abstellraum) für unser umfangreiches (Flächenbedarf ca. 4 m²) Equipment zur Verfügung stehen, da wir sonst das Material wieder in das Transportfahrzeug verfrachten müssten.
  7. Bei Bedarf: Quartierorganisation für den Trainer. Ob Bedarf besteht, wird der Schule bei der Zuteilung bekannt gegeben; jedenfalls keinen Bedarf gibt es für den Raum Wien, Graz und Innsbruck.

Nach der Veranstaltung:

  1. Wir haben uns auch ein Zeugnis verdient und stellen dafür auf unserer Website pro Schule einen Fragebogen für die Beurteilung des Programms, sowohl fachlich wie auch organisatorisch, zur Verfügung.

Wo und wie kann sich eine Schule für das AUVA-CoPilotenTraining bewerben?

Alle Volksschulen können sich um die Durchführung eines CoPilotenTraining (wird direkt an ihrer Schule durchgeführt) bewerben.

Die Bewerbung ist aus organisatorischen Gründen ausschließlich im Bewerbungszeitraum und nur über die Homepage www.copilotentraining.info möglich.

Wie ist der Ablauf von der Bewerbung bis zum durchgeführten Termin?

  1. Ausschreibung
  2. verbindliche Bewerbung der Schule innerhalb der Bewerbungsfrist
  3. Zusage mit konkretem Terminvorschlag
  4. Rückbestätigung des Termins durch die Schule
  5. Durchführung des AUVA-CoPilotenTrainings direkt an der Schule (zumeist Turnsaal)
  6. Feedback durch die Schule

Nach welchen Kriterien erfolgt die Auswahl der Schulen?

Da sich für die Trainingstage der AUVA üblicherweise deutlich mehr Schulen bewerben als Veranstaltungen budgetiert sind und durchgeführt werden können, werden alle fristgerecht eingelangten Bewerbungen nach vorab festgelegten Kriterien bewertet, auf deren Basis die Zuteilung erfolgt.

Die Auswahlkriterien sind:

  • Jede Schule, unabhängig ob sie sich am ersten oder letzten Tag der Bewerbungsfrist bewirbt, hat dieselbe Chance. Schulen, welche die Rahmenbedingungen (Turnsaal, Parkmöglichkeit, Unterstützung durch HelferInnen) nicht erfüllen (können), müssen wir bei der Bewertung leider ausscheiden.
  • Die Anzahl der budgetierten Veranstaltungstage wird entsprechend dem Bundesländeranteil an Schulstandorten und Schülerzahlen aufgeteilt.
  • Auf eine regional gleichmäßige Verteilung im Bundesland wird ebenfalls geachtet.
  • Schulen die sich bereits ein oder mehrmals vergeblich beworben haben werden vorgereiht, Schulen die schon einmal am Programm teilnehmen konnten, werden dementsprechend nachgereiht
  • Bleiben in einem Bundesland/einem Bezirk mehr gute Bewerbungen von Schulen übrig als Veranstaltungen durchgeführt werden können, erfolgt die Entscheidung durch das Los.

Nächtigungsquartier für den Trainer

Das CoPilotenTraining wird von einem Trainer durchgeführt.

Dieser reist während einer Woche von Schule zu Schule und kommt daher üblicherweise am Abend des Vortages an.

Da wir in den verschiedenen, über 100 Veranstaltungsorten in ganz Österreich weder die örtlichen Gegebenheiten noch die Quartiermöglichkeiten kennen, bitten wir die Schule um Organisation und Reservierung des Quartiers auf Basis Ü/F im Einzelzimmer. Dieses soll nach Möglichkeit in der Nähe des Veranstaltungsortes liegen. Da unser Trainer über ein Fahrzeug verfügt, kann das Quartier auch einige Kilometer entfernt sein.

Kann dieses Quartier von der Schule/dem Elternverein/der Gemeinde kostenlos zur Verfügung gestellt werden, sind wir sehr dankbar; anderenfalls soll es sich im Preisrahmen bis ca. 45,00 Euro inkl. aller Taxen bewegen, die wir direkt beim Quartiergeber bezahlen.

Wenn kein Quartier erforderlich ist, teilen wir dies der Schule jedenfalls schon bei der Zusage (Zusagemail) mit.

Verbindlichkeit von Seiten der Schule und Eltern

Ein Nicht-Einhalten der Rahmenbedingungen ohne vorherige Rücksprache mit dem Organisationsteam erzeugt jedenfalls einen erheblichen Mehraufwand für unsere TrainerInnen und allenfalls auch einen beträchtlichen finanziellen Schaden für alle Projektpartner.

Bitte sehen Sie Ihre Entscheidung und Bewerbung für dieses Trainingsprogramm dahingehend als verbindlich an, da es uns nur durch Ihre aktive Mithilfe und Zuverlässigkeit möglich ist, die Veranstaltungen langfristig kostenlos durchzuführen und auf einem hohen Niveau zu halten.

Kritik & Beschwerden, Lob & Anerkennung

Nicht nur für Lob und Anerkennung, auch für Kritik und Verbesserungsvorschläge sind wir dankbar und haben dafür immer ein offenes Ohr.

Auch beim besten Willen kann es mal vorkommen, dass etwas nicht so klappt wie vorgenommen. Wenn Sie mit der gebotenen Leistung nicht zufrieden waren oder Verbesserungsvorschläge haben, steht Ihnen dafür nach jeder Veranstaltung ein Feedbackbogen zur Verfügung, den Sie direkt an den verantwortlichen Vertreter der AUVA schicken.

Im weitaus häufigeren Fall, dass Sie von dem gebotenen Training genauso beeindruckt waren wie Ihre Kinder, freuen wir uns natürlich auch sehr über persönliches Lob, Anerkennung und auch Weiterempfehlung.

Das wichtigste Kompliment und der größte Antrieb für unsere TrainerInnen sind allerdings Ihre Kinder, die wir einerseits glücklich und andererseits auch sicherer machen dürfen.