Rundum-Info/FAQ

  

abiword_grossWichtige Infos für  BEWERBUNG und DURCHFÜHRUNG des AUVA-CoPilotenTraining an Ihrer Schule. Geeignet vorrangig für Kinder  der DRITTE Schulstufe.

Die Teilnahme von ELTERN ALLER SCHULSTUFEN ist ausdrücklich erwünscht. 

Die nachfolgenden  Informationen sollen gewährleisten, dass die von den Initiatoren und Partnern in das Projekt investierten Mittel nachhaltig und sinnvoll – im besten Interesse aller SchülerInnen – verwendet und Schulen wie Eltern umfassend über das CoPilotenTraining informiert werden..




Für wen ist das CoPilotenTraining gedacht?

Österreichs Volksschulen können sich aktiv für die Verkehrssicherheit ihrer Schülerinnen und Schüler einsetzen, indem sie sich beim AUVA-CoPilotenTraining bewerben.

Die Veranstaltung orientiert sich an den Bedürfnissen der Volksschulkinder. Ziel der Sicherheitsinitiative ist es jedoch, dass so VIELE ELTERN wie möglich am Programm teilnehmen. ALLE Eltern ALLER Schülerinnen und Schüler haben daher die Möglichkeit beim Live-Event als Zuschauer dabei zu sein und am Beispiel der Kinder zu lernen.

Spielerisch, anschaulich und übungsorientiert erfahren die teilnehmenden Kinder sowie das Publikum: WARUM die korrekte und konsequente Verwendung von Kinderrückhaltesystemen bei jeder noch so kurzen Fahrt so wichtig ist und WIE Kinder bestmöglich geschützt mitfahren. Die Programminhalte sind für Zusehende sehr informativ, ohne direkt zu konfrontieren.

Für welche SchülerInnen/Schulstufen ist das Programm geeignet?

Das CoPilotenTraining ist vorrangig für SchülerInnen der 3. Schulstufe konzipiert.

Schulen mit einer ungeraden Anzahl an 3. Klassen können EINE 2. Klasse nominieren, um die dann noch offene CoPilotenTrainings-Einheit zu füllen.

Kleinschulen und/oder Schulen mit schulstufenübergreifenden Klassen können in die Bewerbung alle Schulstufen miteinbeziehen.

Wie viele Klassen können mindestens/höchstens pro Schule teilnehmen?

  • Mindestens:         2 Klassen pro Schule ( = 1 Einsatztag mit zwei CoPilotenTrainings-Lehreinheiten)
  • Höchstens:          4 Klassen pro Schule (= 2 Einsatztage mit insg. 4 CoPilotenTrainings-Lehreinheiten)

Einklassig geführte Kleinschulen können sich mit einer benachbarten Schule gemeinsam bewerben, um die Teilnahmebedingung von mindestens 2 Klassen bzw. 2 Trainingseinheiten zu erfüllen. In diesem Fall muss es einen GEMEINSAMEN  Trainingsort geben.

Warum dürfen die anderen Schulstufen nicht teilnehmen? Für die wäre es ja genauso wichtig!

Kinder der Primärstufe (1.+2. Schulstufe) sind unserer Erfahrung nach in der Regel noch zu jung, um die auch für Erwachsenen oftmals schwer verständlichen physikalischen und medizinischen Aspekte zu erfassen. Zudem fällt es den Kleinen schwerer, sich für zwei Unterrichtseinheiten auf ein und dasselbe Thema zu konzentrieren.

Bei den Schülern der 4. Schulstufe sind doch einige bereits über einen Meter fünfzig groß, weshalb alle Aussagen zur Verwendung von Kinderrückhaltesystemen als nicht interessant wahrgenommen werden.

Da es letztlich nicht darum geht alle Kinder, sondern alle Eltern zu erreichen, sind zwei bis vier CoPilotenTrainings-Einheiten an ein bis zwei Tagen vollkommen ausreichend, um das Thema „konsequente und korrekte Kindersicherung im Auto“ der eigentlichen Zielgruppe näher zu bringen.

Kosten der Teilnahme

Das AUVA-CoPilotenTraining wird für die SchülerInnen und Schulen kostenfrei durchgeführt. Auch für die Zuschauer (Eltern, Großeltern, Interessierte anderer Schulen etc.) fallen keine Kosten an.

Wann und wo wird das CoPilotenTraining durchgeführt?

Der Durchführungszeitraum erstreckt sich jeweils von September bis März eines Schuljahres.

Ein Trainer besucht die Schule vor Ort. Zumeist im Turnsaal, wo genügend Raum für ein bewegungsorientiertes Demonstrieren und Lernen zur Verfügung steht.

Wie lange dauert das CoPilotenTraining?

Pro Tag können zwei Klassen hintereinander an je einer CoPilotenTrainings-Einheit teilnehmen. Eine CoPilotenTrainings-Einheit dauert pro Klasse ca. 1 h 40 min. Während des CoPilotenTrainings muss zumindest eine verantwortliche Person der Schule (LehrerIn), welche die Kinder namentlich kennt, anwesend sein.

Sollen mehr als 2 DRITTE Klassen einer Schule am CoPilotenTraining teilnehmen, so wird am darauffolgenden Tag ein zweiter Trainingstag eingeplant. Maximum: 2 Trainingstage pro Schule.

Was müssen die Schulklassen mitbringen?

Jedes Kind:

  • trägt Hausschuhe an den Füßen
  • nimmt die eigene Jacke aus der Garderobe mit.

Was müssen die teilnehmenden Eltern wissen?

  • Die Eltern müssen wissen, WANN sie WO sein müssen. Für die Information der Eltern stellen wir den Schulen einen AUVA-Flyer sowie eine Elterneinladung zur Verfügung, welche die Schule bitte allen Eltern zukommen lässt.
  • Die Eltern brauchen für das Betreten des Turnsaals Hausschuhe, weil ein Betreten mit Straßenschuhen u.a. aus hygienischen Gründen nicht zulässig ist.
  • Kleinkinder sind uns immer willkommen.
  • Der Unterricht beginnt pünktlich. Ein Zu-Spät-Kommen kann aus Rücksicht auf die Aufmerksamkeit der Kinder kaum toleriert werden. Auch ein vorzeitiges Verlassen der Veranstaltung ist nur in dringenden Ausnahmefällen statthaft.
  • Hunde sind nicht gestattet.
  • Der Veranstaltungsort ist handyfreie Zone. Alle Mobiltelefone müssen zumindest stumm geschaltet werden.
  • Fotografieren und Filmen verboten!

Typischer Tagesablauf

  • Eine Stunde VOR Beginn der ersten CoPilotenTrainings-Einheit muss der Veranstaltungsort für den Aufbau dem Trainer zugänglich sein.
  • Möglichst rasch nach Unterrichtsbeginn muss die Klasse der ersten CoPilotenTrainings-Einheit mit Hausschuhen und Jacke beim Turnsaal ankommen.
  • Ob eine kurze Pause während der ersten CoPilotenTrainings-Einheit notwendig ist, klären die Trainer mit der Lehrkraft individuell.
  • Nach der ersten CoPilotenTrainings-Einheit (2 x 50 min.) und einer kurzen Pause wird pünktlich mit der zweiten CoPilotenTrainings-Einheit (2 x 50 min.) begonnen.
  • Nach dem Ende der zweiten CoPilotenTrainings-Einheit (etwa gegen Mittag) benötigt der Trainer etwa 40 min. für den Abbau.

Was muss die Schule tun?

Vor dem Veranstaltungstag:

  • das beidseits bedruckte Plakat (erhalten die Schulen per Post) gut sichtbar im Eingangsbereich der Schule platzieren
  • die freien Terminfelder des AUVA-Flyers (erhalten die Schulen per Post) entsprechend ausfüllen bzw. von den Kindern in den Klassen ausfüllen lassen
  • dafür zu sorgen, dass ALLE Eltern ALLER Kinder der Schule, die Elterneinladung (befindet sich im Downloadbereich, bitte ausdrucken) und den AUVA-Flyer erhalten
  • Bereitstellung von Garderobe, ev. Sitzgelegenheiten für die teilnehmenden Eltern
  • Die Eltern brauchen allenfalls ein Leitsystem aus Bildern, damit sie den Weg in den Turnsaal finden und auch wissen, wo sie ihre Oberbekleidung aufhängen können.
  • Bei Bedarf: Quartierorganisation für den Trainer. Ob Bedarf besteht, wird der Schule bei der Zuteilung bekannt gegeben; jedenfalls keinen Bedarf gibt es für den Raum Wien, Graz und Innsbruck.

 

Am Veranstaltungstag:

  • Für das Einbringen wie auch für das Heraustragen des Materials benötigt der Trainer zwei HelferInnen
  • Turnsaal (oder ähnlich großen Raum) bereitstellen. Mind. 60 Minuten vor Beginn der Veranstaltung und mind. 40 min. nach Ende der Veranstaltung.
  • Mindestens ein Stromanschluss (230 V, 16 A) muss im Turnsaal vorhanden sein.
  • Das kostenfreie und StVO-konforme Parken/Abstellen eines Anhängers mit PKW-Zugfahrzeug bei der Schule, möglichst nahe dem Zugang zum Turnsaal, muss gesichert sein.
  • Bei zweitägigen Veranstaltungen soll eine sichere Abstellmöglichkeit (z.B. Arztzimmer, separater Abstellraum) für unser umfangreiches Material (Flächenbedarf ca. 4 m²) zur Verfügung stehen, da wir sonst alles wieder aufwendig in das Transportfahrzeug verfrachten müssten.
  • Bei Bedarf: Quartierorganisation für den Trainer. Ob Bedarf besteht, wird der Schule bei der Zuteilung bekannt gegeben; jedenfalls keinen Bedarf gibt es für den Raum Wien, Graz und Innsbruck.

Nach der Veranstaltung:

  • Weitergabe des erlernten Wissens durch die SchülerInnen der dritten Klassen, an alle anderen Klassen der Schule. Das beinhaltet mindestens das Abspielen des Projekt-Videos, die kurze Erklärung, wie man sich richtig im Auto anschnallt und die Ausgabe der „Bordkarte“ (wird ebenfalls per Post von der AUVA beigestellt) an alle Schüler und SchülerInnen der Schule.
  • Das Team des CoPilotenTrainings, insbesondere unsere Trainer, haben sich auch ein Zeugnis verdient. Hierfür bitten wir die teilgenommenen Schulen den Online-Fragebogen für die Beurteilung des Programms auszufüllen.

Wo und wie kann sich eine Schule für das AUVA-CoPilotenTraining bewerben?

Alle österreichischen Volksschulen können sich für die Teilnahme am AUVA-CoPilotenTraining bewerben. Die Veranstaltung findet direkt an der Schule statt.

Die Bewerbung ist aus organisatorischen Gründen ausschließlich im Bewerbungszeitraum und nur ONLINE unter www.copilotentraining.info möglich.

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Wie gestaltet sich der Ablauf von der Bewerbung bis zum durchgeführten Termin?

  1. Ausschreibung
  2. verbindliche Bewerbung der Schule ONLINE innerhalb der Bewerbungsfrist
  3. Zusage mit konkretem Terminvorschlag
  4. Rückbestätigung des Termins durch die Schule
  5. Durchführung des AUVA-CoPilotenTrainings direkt an der Schule (zumeist Turnsaal)
  6. Weitergabe des erlernten Wissens an die anderen SchülerInnen
  7. Feedback durch die Schule

Nach welchen Kriterien erfolgt die Auswahl der Schulen?

Da sich für die Trainingstage der AUVA üblicherweise deutlich mehr Schulen bewerben, als Veranstaltungen budgetiert sind und durchgeführt werden können, werden alle fristgerecht eingelangten Bewerbungen nach vorab festgelegten Kriterien bewertet, auf deren Basis die Zuteilung erfolgt.

Die Auswahlkriterien sind:

  • Jede Schule, unabhängig davon, ob sie sich am ersten oder letzten Tag der Bewerbungsfrist bewirbt, hat dieselbe Chance. Schulen, welche die Rahmenbedingungen (Turnsaal, Parkmöglichkeit, Unterstützung durch HelferInnen) nicht erfüllen (können), müssen wir bei der Bewertung leider ausscheiden.
  • Die Anzahl der budgetierten Veranstaltungstage wird entsprechend dem Bundesländeranteil an Schulstandorten und Schülerzahlen aufgeteilt.
  • Auf eine regional gleichmäßige Verteilung im Bundesland wird ebenfalls geachtet.
  • Schulen, die sich bereits ein oder mehrmals vergeblich beworben haben, werden vorgereiht. Schulen, die schon einmal am Programm teilnehmen konnten, werden dementsprechend nachgereiht.
  • Bleiben in einem Bundesland/einem Bezirk mehr gute Bewerbungen von Schulen übrig, als Veranstaltungen durchgeführt werden können, erfolgt die Entscheidung durch das Los.

Nächtigungsquartier für den Trainer

Das CoPilotenTraining wird von einem Trainer durchgeführt.

Dieser reist während einer Woche von Schule zu Schule und kommt daher üblicherweise am Abend des Veranstaltungs-Vortages an.

Da wir in den verschiedenen, über 100 Veranstaltungsorten in ganz Österreich, weder die örtlichen Gegebenheiten noch die Quartiermöglichkeiten kennen, bitten wir die Schule um Organisation und Reservierung des Quartiers auf Basis Ü/F im Einzelzimmer. Dieses soll nach Möglichkeit in der Nähe des Veranstaltungsortes liegen. Da unser Trainer über ein Fahrzeug verfügt, kann das Quartier auch einige Kilometer entfernt sein.

Kann dieses Quartier von der Schule/dem Elternverein/der Gemeinde kostenlos zur Verfügung gestellt werden, sind wir sehr dankbar; anderenfalls soll es sich im Preisrahmen bis ca. 45,00 Euro inkl. aller Taxen bewegen, die wir direkt beim Quartiergeber bezahlen.

Wenn kein Quartier erforderlich ist, teilen wir dies der Schule jedenfalls schon bei der Zusage (Zusage-Mail) mit. Jedenfalls keinen Bedarf gibt es für den Raum Wien, Graz und Innsbruck.

Verbindlichkeit von Seiten der Schule und Eltern

Ein Nicht-Einhalten der Rahmenbedingungen, ohne vorherige Rücksprache mit dem Organisationsteam, erzeugt einen erheblichen Mehraufwand für unsere Trainer. Allenfalls auch einen beträchtlichen finanziellen Schaden für alle Projektpartner.

Bitte sehen Sie Ihre Entscheidung und Bewerbung für das CoPilotenTraining dahingehend als verbindlich an, da es uns nur durch Ihre aktive Mithilfe und Zuverlässigkeit möglich ist, die Veranstaltungen langfristig kostenlos durchführen und auf einem hohen Niveau halten zu können.

Kritik & Beschwerden, Lob & Anerkennung

Nicht nur für Lob und Anerkennung, auch für Kritik und Verbesserungsvorschläge sind wir dankbar und haben dafür immer ein offenes Ohr.

Auch beim besten Willen kann es mal vorkommen, dass etwas nicht so klappt wie vorgenommen. Wenn Sie mit der gebotenen Leistung nicht zufrieden waren oder Verbesserungsvorschläge haben, steht Ihnen dafür nach jeder Veranstaltung ein Feedbackbogen zur Verfügung, den Sie direkt an den verantwortlichen Vertreter der AUVA schicken können.

Im weitaus häufigeren Fall, nämlich dem, dass Sie vom CoPilotenTraining genauso beeindruckt waren wie Ihre Kinder, freuen wir uns natürlich auch sehr über persönliches Lob, Anerkennung und auch Weiterempfehlung.

Das wichtigste Kompliment und der größte Antrieb für unsere Trainer sind allerdings Ihre Kinder, die wir einerseits glücklich und andererseits auch sicherer machen dürfen.